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| Britischer TV-Presenter und Gay-Ikone tot |
Nachrichteneingang: 02.03.2010 |
Kristian Digby, einer der bekanntesten britischen TV-Presenter, ist gestern tot in seiner Londoner Wohnung gefunden worden. Er wurde nur 32 Jahre alt. Bekannt wurde er durch sein Engagement in der Community, mit seinen Filmarbeiten als Regisseur und auch hierzulande mit der Fernsehsendung "To Buy Or Not To Buy".
Als Sohn von Immobilienmaklern ging es in dieser Sendung darum, Kaufwilligen drei potenzielle Häuser oder Wohnungen anzubieten und sie dann eines davon einen Tag lang testen zu lassen. Nach dem Probewohnen konnten sie sich entscheiden, ob sie kaufen oder nicht.
Mit "Words of Deception" gewann er den Junior BAFTA, einen renommierten britischen Filmpreis. Mit "Last Train to Demise" gewann er in Melbourne einen Preis als bester Student Film. Geoutet ist er seit seiner Studentenzeit und hat sich immer zu seiner Sexualität bekannt.
Sein Tod erfolgte laut Polizei zuerst unter "ungeklärten Umständen". In Folge berichtete die Presse von einer "auto-erotischen Asphyxiation" (Strangulation) beim Masturbieren. Wie britischen Medien jetzt nach der Autopsie berichten, dürfte Digby Opfer eines tödlichen Sexunfalls geworden sein. Er soll sich beim Masturbieren zwecks des besonderen Kicks durch einen Sauerstoffmangel selbst die Luftzufuhr zum Gehirn abgeschnitten haben und schlussendlich an den Folgen der Strangulation verstorben sein. Dabei spricht man von einem "autoerotischen Selbsttötungsfall". (ma/cbox)
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