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| Homophobe Politikerin wegen Depressionen zurückgetreten |
Nachrichteneingang: 30.12.2009 |
Iris Robinson, die Abgeordnete zum nordirischen Parlament, die Schwule alles geheißen hat, was es so an Schimpfwörtern gibt, hat sich nun wegen Depressionen aus der Politik zurückgezogen.
Robinson, geboren 1949, ist mit dem Ersten Minister und Führer der Democratic Unionist Party Peter Robinson verheiratet. Sie hat im letzten Jahr große Aufmerksamkeit erregt, als sie einen Frontalangriff auf Homosexuelle via Medien ausführte: Schwule sind pervers, sie sind eine Schande, Gott verbietet Menschen, homosexuell zu sein, Homosexuelle sind mit Päderasten gleichzusetzen, Homosexualität lässt sich heilen, da sie eine Geisteskrankheit ist und so weiter.
Sie beschreibt sich selbst als eine "born again and again Christin". Von Kolleginnen und Kollegen wurde sie die Böse Hexe des Nordens genannt und von Stonewall zur "bigotten Persönlichkeit Großbritanniens des Jahres 20008" gewählt. Sie und ihr Mann waren auch im Spesenskandal letzten Jahres mit Ausgaben von 600.000 Pfund Zielscheibe von harscher Kritik. Gemeinsam hatten sie sechs Einkommen und vier Familienmitglieder als Angestellte.
Nun gab sie zu, schon länger unter Depressionen auf Grund von mehreren schweren Operationen zu leiden. (ma)
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