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Graz: ÖVP und FPÖ gegen Standesamt
Nachrichteneingang:     20.11.2009

Quelle:     RosaLilaPantherInnen

Bei der Gemeinderatssitzung am 19. November brachte die SPÖ einen Dringlichen Antrag ein: die Stadt Graz solle per Petition an den Nationalrat heranzutreten, damit dieser die Schließung einer Eingetragenen Partnerschaft doch noch am sachlich zuständigen Standesamt ermögliche.

"Mit der von der Bundes-VP durchgesetzten Regelung, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften nur bei der Bezirkshauptmannschaft bzw. beim Magistrat geschlossen werden können, besteht die Gefahr, dass gleichgeschlechtlich liebende Männer und Frauen ihren Bund für's Leben nicht in einem dem Anlass entsprechenden würdevollen Rahmen schließen dürfen," begründete SPÖ-Klubchef Karl-Heinz Herper den Antrag.

Doch beim Thema Homosexualität läßt die ÖVP unter Bürgermeister Siegfried Nagl nicht mit sich reden: die Initiative wurde von der ÖVP gemeinsam mit der FPÖ abgelehnt. Überstimmt wurde damit nicht nur der Grüne Rathauskoalitionspartner unter der Grazer Vizebürgermeisterin Lisa Rücker, sondern auch die SPÖ, die KPÖ und das BZÖ. SPÖ-Graz-Vorsitzender Wolfgang Riedler: "Die Grazer SPÖ wird dennoch weiter dafür kämpfen, dass nach Wiener Vorbild auch in Graz der Trauungssaal für lesbische und schwule Paare offen steht."

R.O Linktipp: www.homo.at
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User - Kommentare
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vastic23.11.2009 - 09:28
ich glaube nicht das es hier wirklich um die zeremonie geht, ist alles eher eine frage der einstellung. bei den nächsten wahlen bitte die rechnung präsentieren.


naturbursch21.11.2009 - 22:45
Als bislang begeisterter Grazer und "Menschenrechtsstadtbewohner" schäme ich mich zutiefst für die Ö sterreichische V erhinderungs P artei und ihre vorvorgestrigen blauen Mitläufer..!Jeder Politiker müßte heutzutage bei eienr Heteroscheidungsrate von über 50% doch absolut froh und glücklich sein, daß es noch immer steuerzahlende Mitmenschen egal welcher naturgewollter sexueller Orientierung gibt, die lebenslang LIEBEVOLLE VERANTWORTUNG füreinander übernehmen möchten!!!
Wie intolerant, homophob, unchristlich und umenschlich müssen doch diese politisch verantwortlichen Zeitgenossen sein, gleiches Recht für gleichviel Liebe einfach zu verbieten!?!

"Ein einziger Grundsatz wir dir Mut geben,
nämlich der Grundsatz,
daß kein (Anm.Nagel und Co.) Übel ewig währt,
ja nicht einmal sehr lange dauern kann."
Epikur


Deep20.11.2009 - 15:16
Was kann man sich denn unter einem Bürgemeister Nagl und der FPÖ auch anderes erwarten.... War es doch die ÖVP, die jahrelang überhaupt eine Partnerschaft verhindert hat..... doch auch diese Regierung wird ein Ende nehmen und dann wird es mit der Zeit selbstverständlich werden, dass wir nicht als Menschen "zeeiter Klasse" behandelt werden







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